Mein vereinfachtes Stoffwechsel-Modell
Um die Vorgänge im Körper zu verstehen, habe ich ein sehr vereinfachtes Modell des Stoffwechsels, der für die Haut verantwortlich ist, erstellt (eine detailliertere Beschreibung gibts hier). Obwohl diese Darstellung nur vier Schritte enthält, erklärt sie fast alle Erscheinungen und Symptome lückenlos. Sollte dieses Modell nicht mehr ausreichen, so lässt es sich einfach erweitern. Auf der linken Seite der Tabelle ist von oben nach unten der Stoffwechsel eines gesunden Menschen dargestellt. Die zweite Spalte (a) enthält alle möglichen Mängel (Ursachen), die diese Kette unterbrechen. Schon anhand der Symptome (Spalte b) lässt sich oft das Problem schon einkreisen. Mit allen möglichen Analysen (Spalte c) finden wir dann detailliert die Schwachstellen im Körper. Jetzt wo wir das Problem kennen, können wir mit verschiedenen Therapien den Körper heilen (Ich meine heilen und nicht Symptome lindern).

Gesund Ursachen Symptome Analysen Therapien
Enzyme machen die B-Vitamine der Darmhaut zugänglich. 1a Enzyme fehlen

Enzyme sind vergiftet

Milieu sauer

1b Dünner oder unregelmässiger Stuhlgang

Treibgas

1c Stuhlprobe

DMPS-Test

Haaranalyse

1d Joghurt

Sauerkrautsaft

Brottrunk

Molke

Die B-Vitamine wandern durch die Darmhaut ins Blut. 2a Geschädigte Darmwand 2b Müdigkeit

Kein klarer Kopf

Atem-
beschwerden

2c Pathophysio
-gnomisch

Zungen
Betrachtung

2d PH-Wert
korrigieren

Vitamine

Das Blut transportiert die Vitamine zu den Zellen. 3a Verbrauch der B-Vitamine durch:
• Sport
• Nerven-
belastung
• Sauerstoff-
mangel
3b Nicht direkt erkennbar 3c Allgemeines Befinden

Pathophysio-
gnomisch

3d Sport

Kein Stress

Mit Hilfe der B-Vitamine werden die Zellwände aufgebaut. 4a Äussere Einflüsse:
• Kratzen
• Parfüm usw.
• Salben
4b Wunden

Geschwollen

Jucken

4c Haaranalyse

Optisch an der
Haut sichtbar

4d Nicht salben

Vernünftige
Kleider



Woher kommt die Neurodermitis?

Oft heisst es, die Allergie oder Atopie sei die Ursache für die Neurodermitis. Die Allergie ist aber - wie die Hautveränderungen auch - ein Symptom und nicht die Ursache.
Wie weit die Ursache zurück geht, weiss niemand aber es ist klar, dass aus irgend einem Grund der Darm in seiner Funktion beschädigt wurde. Dass diese Aussage richtig ist, lässt sich hervorragend an den Lippen (siehe Analyse / Pathophysiognomik) und der Zunge ablesen. Der beschädigte Darm resorbiert die B-Vitamine nicht mehr korrekt, was trotz genügender Ernährung zu einem Vitaminmangel führt. Dass die Symptome der Neurodermitis mit den bekannten Symptomen von Vitamin-Mängeln übereinstimmen, lässt sich in jedem besseren Vitaminbuch nachlesen (Übersicht der Vitamine mit Mangelerscheinungen).

Wie entstehen diese Vitaminmängel (Darmschäden)?
Es gibt viele Möglichkeiten zu solchen Darmschäden zu kommen. Die folgenden äusseren Einflüsse belasten den Darm:

Impfungen
Alle Impfungen sind ein enormer Eingriff in das Imunsystem. Ich bin unterdessen der Meinung, dass die Risiken der meisten Impfungen bei Kindern höher sind als der Nutzen (siehe Impfungen).

Antibiotikabehandlungen
Starke Medikamente wie Antibiotika (bei Neurodermitikern oft Cortison) schädigen die Darmflora. Die beschädigte Darmflora kann die B-Vitamine nicht mehr richtig aufnehmen. Darum sollte man nach Antibiotika-Behandlungen die Darmflora wieder "aufforsten". Nur so ist gewährleistet, dass Nach einer Antibiotika-Behandlung nicht andere Nebenwirkungen (Oft Hautausschläge) erscheinen.

Zu frühes Abstillen
Das natürliche Stillen eines Kindes ist die beste Ernährung, die es haben kann. Die Muttermilch (Zusammensetzung) enthält alle Vitamine, Spurenelemente und alles, was das Kind braucht. Ernährt sich die Mutter schlecht, so können durchaus bei Mutter und Kind Mangelerscheinungen entstehen.

Amalgamfüllungen
Das Quecksilber aus den Amalgamfüllungen vergiftet den Körper laufend. Trotdem gibt es sehr viele Menschen, die gesund mit den Amalgamfüllungen leben können. Warum? Wie wir wissen, ist jeder Körper anders aufgebaut. Die meisten Menschen haben im Körper andere Schwermetalle, die sie mit dem Urin laufend ausscheiden. Das Quecksilber bindet sich bei diesen Menschen an diese Schwermetalle und wird laufend ausgeschieden. Dadurch erhöht sich der Quecksilbergehalt im Körper wenig. Bei den Menschen, die sehr wenig andere Schwermetalle im Körper haben, lagert sich das Quecksilber über die Jahre im Körper ab. Den Quecksilber-Gehalt im Körper kann ein guter Arzt bestimmen. Einen detailierten Bericht dazu findest Du in meinem Amalgambereicht.

Ernährung (Milch, Zucker, Alkohol ...)
Es gibt natürlich auch einen ganz einfachen Weg zu einem Vitaminmangel zu gelangen. Zum Beispiel wenn man zu wenig Vitamine zu sich nimmt (Gemüse, Salat usw.). Selbst wenn man der Meinung ist, man esse genügend Gemüse, dann muss das aber noch lange nicht heissen, dass die Vitamine in den heutigen Produkten ausreichen. Diese sind meistens so gezüchtet und präpariert, dass höchstens noch die Farbe mit dem Original übereinstimmt.
Es gibt aber auch Lebensmittel, wie Zucker und Alkohol, die zum "verstoffwechseln" so viele B-Vitamine brauchen, dass für den Körper keine übrig bleiben. Mais hat noch eine besondere Stellung. Er enhält nicht nur kein B2-Vitamin, sondern er behindert auch die Resorption der anderen B-Vitamine. Auch unsere Milch ist ein besonderer Kandidat. Erstens hat die Natur die Milch nicht für Menschen erfunden und zweitens hat unsere heutige Milch nichts mehr mit Milch zu tun. Sehr genau beschreibt Otto Bruker die Verbrechen mit der Milch in seinem Buch "Der Murks mit der Milch".


Umweltgifte (Rauchen, Luftverschmutzung, Lösungsmittel ...)
Klar vorstellbar ist, dass alle äusseren Einflüsse wie Rauch oder andere Gifte das Immunsystem belasten. Sehr oft werden solche Einflüsse über eine lange Zeit vertragen. Es kommt aber der Zeitpunkt, bei dem der Körper überlastet ist.

Psyche (Stress ...)
So wie auch die Muskeln bei hoher Leistung mehr Brennstoffe umsetzen, so verbraucht ein gestresster Mensch überdurchschnittlich grosse Mengen an B-Vitaminen. Da solche Menschen sich auch selten genügend Zeit zum Essen nehmen, kommt ein Vitaminmangel sehr schnell vor. Dieser äussert sich dann in Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Depressionen. Hält dieser Stress lange an, so kann man es zweifellos der Haut ablesen.

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