![]() |
![]() |
![]() |
|
Impfungen im Kindesalter. Ein kurzer Ratgeber
Zentrale Impfempfehlungen statt freier Entscheidung Die Therapiefreiheit für Arzt und Patient wird Stück um Stück eingeschränkt. Das ist die Folge von zunehmend verbindlich ausgesprochenen Empfehlungen ärztlicher Gremien: In der Medizin gilt nicht mehr das freie Urteil von Arzt und Patient, sondern zum Beispiel die Meinung einer Impfkommission. Deren Urteil erklärt man für allgemeinverbindlich, der einzelne Arzt muß sich daran halten, auch wenn es keine gesetzliche Bestimmung ist. So war es kürzlich hinsichtlich der Schluckimpfung gegen Kinderlähmung. Daher ist es so notwendig wie noch nie, daß Patienten und Eltern sich ein eigenes Urteil über alle Fragen der Gesundheit bilden - wie zum Beispiel über die der Impfungen -, um sich dann selbst entscheiden zu können. Zwischen Impfbefürwortern und ihren Gegnern werden die Argumente emotional ausgetauscht. Auch operieren manche Ärzte mit Angst, damit die Eltern ihr Kind nach Fahrplan impfen lassen. Besonders beim Impfen ist jedoch ein nüchternes Abwägen nötig. Impfungen und ihre möglichen Folgen für die Gesundheit Bereits mit 3 Monaten, bei der Vorsorgeuntersuchung, soll das Impfprogramm starten und der Säugling soll zwei Injektionen mit Kombinationsimpfstoffen gegen 6 Krankheiten erhalten. Das wiederholt sich mit 4 Monaten uncl zum dritten Mal mit 5 Monaten. Auf der anderen Seite hat sich der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder in den letzten Jahren verschlechtert. Wir sind bald ein Volk von Allergikern; Haltungsschäden, Zappeligkeit und Konzentrationsstörungen haben zugenommen, die Leistungsfähigkeit und die Infektabwehr haben abgenommen. Zunächst ist ein Missverständnis auszuräumen: Bei den Bedenken gegen die gegenwärtige Impfpraxis geht es nicht in erster Linie um direkte Folgen der Impfungen. Notwendig ist es, die ganze Problematik umfassend ZU betrachten. Wie häufig in der Medizin verläßt man sich darauf, daß man keine sichtbaren Folgen sieht. Aber man rechnet in relativ kurzen Zeiträumen; bei nur wenigen Untersuchungen verfolgt man die Kinder länger als 5 Jahre. Doch muß man den ganzen Lebenslauf des Menschen berücksichtigen. Die folgenden Fragen werden in der wissenschaftlichen Diskussion zu wenig oder gar nicht gestellt:
Die Impfpläne sind kurzsichtig Es wurde erwähnt, daß bei den Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln keine Auffrischung durch eine Nachimpfung möglich ist. So haben Impfungen dazu geführt, daß große Teile der Bevölkerung in den USA keinen Schutz mehr gegen Röteln oder Masern haben. Damit besteht die Gefahr, daß man die Krankheit im späteren Lebensalter bekommt, wenn sie weitaus gefährlicher verläuft als in der Kindheit. Werden Masern, Mumps und Röteln jedoch durchgemacht, dauert die Immunität gegen diese Krankheiten praktisch lebenslang an. Auch für den Rest der Bevölkerung ist es notwendig, daß ein Teil der Kinder die Masern bekommt (siehe oben!). Somit liegen die Verhältnisse ganz anders, als es von vielen Impfbefürwortern lautstark verkündet wird: Wenn ein Teil der Bevölkerung Impfungen gegen Kinderkrankheiten ablehnt, so daß die Kinder ihre Kinderkrankheiten durchmachen können, fördert das nicht nur die individuelle Entwicklung des einzelnen Kindes, sondern auch die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Zudem ist es fraglich, ob nicht an die Stelle einer durch Impfungen ausgerotteten Krankheit eine andere treten kann. Das Beispiel der HlB-lmpfung weist in diese Richtung. Mehr Allergien durch Impfungen? Der Impfstoff wird mit seinen Bestandteilen, wie Konservierungsmittel oder Quecksilberzusätze, meistens in die Muskulatur gespritzt. Diese Regionen sind sonst vor Infektionen geschützt. Zugunsten des Impfschutzes wird der normale Schutzwall des Organismus, wie zum Beispiel die Mandeln, umgangen. Langfristige Folgen fur das Immunsystem sind daher möglich. So tritt eine Neurodermitis oftmals nach einer Impfung erstmals in Erscheinung. Die zunehmende Zahl von Allergien sollte zur Vorsicht fuhren, auch wenn der Nachweis im Einzelfall schwer ist. Die medizinische Forschung arbeitet noch nicht an einem positiven Gesundheitsbegriff; Forschungsvorhaben zu langfristigen und lebenslangen Folgen von Impfungen sind derzeit nicht in Sicht, wahrscheinlich auch methodisch unmöglich. Daher sollte man die größtmögliche Vorsicht an den Tag legen. Wird das Immunsystem überfordert? Zu wenig wird auch der Zeitpunkt von Impfungen und seine Auswirkung auf den Gesamtorganismus und dessen Entwicklung berücksichtigt. Mit 3 Monaten ist die eigene Immunitat eines Säuglings erst im Aufbau. Ob spätere Impfungen günstiger sind, ist nicht bekannt. Also fehlen die Erkenntnisgrundlagen für eine Massnahme, der alle Kinder unterworfen werden. Es ist bekannt, daß das kindliche Immunsystem bei den ersten hochfieberhaften Infektionen reift. Diese treten in der Regel erst in einem Lebensalter auf, in dem das Kind bereits seine ersten Impfungen erhielt. Kann bei frühen Impfungen nicht eine Uberforderung der kindlichen Immun-Abwehr stattfinden, deren Folgen heute noch nicht sichtbar sind? Vielleicht führen auch spater durchgeführte Impfungen zu einem besseren Erfolg? Die Kenntnisse darüber sind sehr gering, obwohl man die Impfung für alle Kinder zu diesen frühen Zeiten empfiehlt. Das muß dringend weiter erforscht werden! Die Impfpläne sehen fur alle Menschen die gleichen Massnahmen vor. Es wird gar nicht der Versuch gemacht, ein individuelles Vorgehen zu erforschen. Alle Kinder sollen in der gleichen Lebenszeit gegen die gleichen Krankheiten geimpft werden, auch Frühgeborene. Ob das bei Frühgeborenen nicht langfristig zu Schäden führt, ist nicht bekannt. Leider wird dazu auch kaum geforscht. Nach den Impfplänen impft man zahlreiche unterschiedliche Impfungen auf einmal. Ob diese Massierung von Impfungen zum selben Zeitpunkt negative Folgen haben kann, ist weitgehend unbekannt. Besonders bei dem herkömmlichen Keuchhustenimpfstoff waren Nebenwirkungen (sogenannte Enzephalopathien mit schrillem Schreien) häufig. Bei den jungst entwickelten "azellulären" Impfstoffen tritt dieses Problem seltener auf, ist aber nicht völlig verschwunden. In den nächsten Jahren werden vermutlich weitere Vielfachimpfstoffe entwickelt werden. Dann kann es zu neuen Nebenwirkungen kommen, die wir heute noch nicht kennen. Ein neues Verhältnis zur Krankheit ist notwendig Viel zu wenig ist bekannt, wie sich Ereignisse der ersten Lebensjahre im höheren Alter auswirken können. Anthroposophische Ärzte haben gefunden, daß Menschen mit zahlreichen fieberhaften Krankheiten in ihrer Vorgeschichte seltener an Krebs erkranken. Langfristig hat eine Impfung andere Folgen fur die Gesundheit, als wenn die Krankheit durchgemacht wird. Krankheit im Kindesalter ist durch Fieber gekennzeichnet, bei einer Impfung ist es unerwünscht und zählt zu den Nebenwirkungen. Doch ist Fieber gerade beim Kind ein wesentlicher Bestandteil fur die Gesundung. Im Unterschied zu den Krankheiten treten beim Impfen keine Ausschläge auf. Es fehlt der Prozeß der Heilung, die den Organismus wiederherstellt und sogar fördern kann. Der biologische Rhythmus, die Zeitgestalt der Krankheit, fehlt bei der Impfung völlig. Bei jeder Krankheit im Kindesalter, die erfolgreich bewältigt wird, kommt es zu einem Fortschritt in der Entwicklung. Eltern und Lehrer können das besonders deutlich bei den Masern und dem Scharlach beobachten. Hierzu gibt es erste wissenschaftliche Ergebnisse: Uber 60% der Eltern schildern positive Wirkungen der Masern für die Entwicklung und die Gesundheit ihres Kindes. Wir müssen es wieder lernen, Krankheiten als einen normalen Teil des Lebens zu empfinden. Unser Denken ist von der Maschine bestimmt, die nicht erkrankt. Dabei vergessen wir gern, daß die Maschine irgendwann verbraucht ist und ausgetauscht werden muß. Dagegen verfügt der Mensch über Lebensund Regenerationskräfte, die den scheinbaren Nachteil einer vorübergehenden Krankheit bei weitem ausgleichen. Impfungen und Freiheit
Offensichtlich befinden wir uns unfreiwillig mit den gegenwärtigen Impfprogrammen in einem weltweiten großen Experiment. Zu wenig ist uber das tatsächliche Risiko bekannt, dem alle Menschen unterworfen werden sollen. Globale Programme haben immer die Tendenz zur Entmündigung in sich. Wie auch immer Eltern sich entscheiden, für oder gegen eine Impfung ihres Kindes - sie müssen frei sein in der Entscheidung, wie sie für die Gesundheit ihres Kindes sorgen wollen. Eine Voraussetzung dafür ist die volle und umfassende Information. |
| Besucher 28246 | Für Ideen, Ergänzungen und Fragen info@neurodermitis.ch (Letztes Update: 20.10.2009) |