Die Röteln-lmpfung
Die Röteln selbst sind eine fast immer harmlose Krankheit. Neben dem leichten Ausschlag kann es zu Gelenkentzündungen kommen. Die wesentlichen Gesichtspunkte sind bei der Röteln-lmpfung ähnlich wie bei der Masernimpfung, allerdings dramatischer: Wichtig ist es, daß Schwangere einen sicheren


* K.-R. Kummer: Masernverlauf in einer Kinderarztpraxis, Der Merkurstab 1992, 45, 180-190

Schutz haben, um Schäden des ungeborenen Kindes zu vermeiden. Die Impfmassnahmen von heute sollen, ähnlich wie bei den Masern, die Röteln ausrotten. Dieses Ziel dürfte aber unerreichbar sein. Es lässt sich heute absehen, daß in zwanzig Jahren viele Schwangere einen schlechten Schutz haben werden. Dazu gibt es bereits Untersuchungen aus den USA. Da auch die Wiederimpfung gegen Röteln einen sehr geringen Erfolg hat, wäre es besser, die Massenimpfung im Kindesalter aufzugeben. Statt dessen sollte versucht werden, möglichst viele Mädchen vor der Pubertät die Röteln durchmachen zu lassen - und gerade das wird durch die Impfung verhindert.

Andererseits sollte man zu einer gezielten Impfung junger Frauen ohne ausreichenden Schutz übergehen. Hierzu könnten mit etwa 18 Jahren Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Zwar wird auch diese Impfung nur begrenzte Zeit anhalten, doch wird sie für die Jahre der Schwangerschaften weitgehend schützen.


Eine aktuelle Auflage gibt es für EURO 2 bei:
Verein für Anthroposophisches Heilwesen e.V.
Johannes-Kepler-Strasse 56
D-75378 Bad Liebenzell
Dr. Karl-Reinhard Kummer
Juli 1998


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