Die Impfung gegen Hepatitis B (Infektiöse Leberentzündung B)
Seit Herbst 1995 wird in Deutschland die Impfung gegen Hepatitis B fur alle Säuglinge mit 3 Monaten empfohlen. Das Argument dafür ist die hohe Zahl chronischer Verläufe dieser entzündlichen Virus- Leberentzündung. Sie wurde bisher nur für Menschen empfohlen, die ein besonderes Risiko hatten, an Hepatitis B zu erkranken: Angehörige medizinischer Berufe, Menschen mit Drogenkontakt, Prostituierte oder Sozialarbeiter.

Zwar ist das Krankheitsbild ernst, besonders für Kinder. Doch ist es trotzdem nicht schlüssig, warum jeder Säugling mit 3 Monaten gegen die insgesamt seltene infektiöse Gelbsucht geimpft werden soll. Bisher ist es durch wissenschaftliche Untersuchungen nicht belegbar, ob Kinder außerhalb der Risikogruppen ernsthaft bedroht sind. Auch hat die Häufigkeit von Hepatitis B trotz gegenteiliger Äußerungen nicht zugenommen, sondern sie blieb gleich. Im übrigen gelten alle Argumente, die bei den Masern angeführt sind. Langzeit- Erfahrungen mit dieser Impfung liegen nicht vor.

Eine aktuelle Auflage gibt es für EURO 2 bei:
Verein für Anthroposophisches Heilwesen e.V.
Johannes-Kepler-Strasse 56
D-75378 Bad Liebenzell
Dr. Karl-Reinhard Kummer
Juli 1998


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