Hallo Carina, was meinst du genau?Man muss unterscheiden zwischen
1. Cardiospermum, dem sogenannten "homöopathischen Cortison"
und
2. Cortison in homöopathischer Aufbereitung
ad 1. Cardiospermum (die Ballonrebe, anderer Name Herzsame)
habe ich schon benutzt. Es wirkt antientzündlich, antiallergisch und antirheumatisch wirken, also ähnlich wie Cortison, aber ohne dessen Nebenwirkungen.
Man kann es als Globuli und als Salbe/Creme verwenden.
Die Globuli (C6 und C30) habe ich schon mehrfach bei akuten allergischen Reaktionen, Mückenstichen und Juckreiz nach Laserbehandlung mit sehr schnellem Supererfolg eingesetzt, bei Neurodermitisschüben fand ich den Erfolg bisher nicht eindeutig.
Die Creme (z.B. Halicar-Creme, es gibt auch andere in der Apotheke) habe ich in den letzten Wochen mit meiner Tochter bei einem (mäßigen) Neurodermitisschub getestet und bin auch zufrieden! Es hilft wirklich ähnlich wie Cortison, nur langsamer, aber anscheinend auch dauerhafter.
Um die Wirkung zu testen, habe ich erst nur eine Seite nur mit Halicar, die andere nur mit einer guten Pflegecreme gecremt, die sie momentan verträgt, einmal am Tag, da die Kleine cremen hasst. Nachdem nur die Halicar-Seite sich besserte, habe ich nach einer Woche die Seiten gewechselt. Auch jetzt hat sich die (neue) Halicar-Seite im Seitenvergleich deutlich verbessert. Nach einer weiteren Woche haben wir nur noch Halicar genommen, nach weiteren 2 Wochen war die Haut total in Ordnung und wir haben zu cremen aufgehört. Seitdem (2 Wochen) weiterhin alles o.k.
Ich möchte noch dazusagen, dass die Creme 10% Cardiospermum in „Urtinktur“ enthält, d.h. man kann sich streiten, ob es eine homöopathische oder pflanzliche Zubereitung ist. Allergische Reaktionen sind daher denkbar. Direkt nach dem Eincremen hat meine Tochter auch ein leichtes Brennen gespürt, das aber nach 1-2 Minuten verschwunden war.
ad 2. Cortison in homöopathischer Zubereitung: nie probiert, ist auch nicht bei Neurodermitis empfohlen!!!
LG