kann mir jemant
>ein tip geben .ich weis das er nicht
>soviel schokolade darf leider ist er nur
>nutela auf brot keinerlei gemüse und
>leider auch kein obst er ernährt sich nur
>einseitig Hallo Elke,
such Dir einen guten Kinderarzt, der auch etwas von Naturheilkunde und/oder Alternativmedizin versteht! Der kann eine richtige Diagnose stellen und Deinen Sohn umfassend und ganzheitlich behandeln!
Meine allgemeinen Tipps für den Anfang:
1. RICHTIGE ERNÄHRUNG: ist ganz, ganz wichtig! Da hast Du ganz recht! Oft steckt hinter Hauterkrankungen wie Neurodermitis eine falsche Ernährung. Entweder Mangel an bestimmten Nährstoffen oder ein Zuviel an schlecht verträglichen Nahrungsbestandteilen.
Neurodermitiker reagieren häufig allergisch oder zumindest stark überempfindlich gegenüber verschiedenen Nahrungsbestandteile. Besonders „gefährlich“ sind Zitrusfrüchte, Kuhmilch und –produkte (bis auf Butter und Sahne), Nüsse, v.a. Erdnüsse, Schokolade, Schweinefleisch und diverse chemische Zusatzstoffe, aber auch Zucker und andere Süßigkeiten, wahrscheinlich auch überhaupt tierische Eiweiße (da diese säuernd wirken).
Es gibt aber NICHTS, was BEI ALLEN Neurodermitispatienten gut oder schlecht verträglich ist, bei jedem Einzelnen muss individuell herausgefunden werden, was er verträgt!
Das kann sich im Lauf der Jahre auch wieder verändern!
-> In der Akutphase deshalb am besten all dies vermeiden bzw. deutlich reduzieren! Man kann auch mal ein paar Tage von Reis oder Kartoffeln leben und sehen, ob die Haut besser wird!
->Bei chronischer Entzündung ist eine Testung auf Nahrungsmittelallergien beim Arzt und durch eine Ausschlußdiät sinnvoll und empfehlenswert.
Meine kleine Tochter hatte sich, als sie 3 Jahre alt war, auch eine Zeit lang total einseitig von Milch, Schokolade, Wurst und wenig anderem ernährt, als bei ihr die Neurodermitis richtig schlimm wurde. Als sie einmal ein Durchfall bekam, gab ich ihr 3 Tage lang nur Salzstängchen, Zwieback und Reis und Tee, und siehe da - nicht nur der Durchfall war weg, sondern die Haut und der Juckreiz wurden deutlich besser. Als sie wieder nur eine halbe Tasse Milch trank, wurde innerhalb einer halben Stunde die Arme und Beine wieder rot geschwollen und juckten! Das Gleiche mit Kakao, Nüssen, Schokolade, und anderen Dingen. Das war für uns alle der Beweis, und auch die Kleine akzeptierte, dass sie diese Dinge nicht vertrug!
Qualitativ gutes, vielseitiges, vitaminreiches, möglichst frisch zubereitetes Essen mit viel frischem Obst umd Gemüse, nur wenig Fleisch, kein Schweinefleisch, kein Fast food. Auf genügend gutes, unraffiniertes Öl mit vielen ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-und -6-Fettsäuren achten (z.B. in Nachtkerzenöl, Borretschsamenöl und Lachsöl reichlich enthalten, aber Olivenöl ist auch schon gut). Genügend trinken lassen!
Es gibt gute Rezepte, wie man auch Gemüse in die Nahrung hineinmogeln kann, oder wie man Kakao ersetzen kann …
2. Hautpflege: Vorsichtiges Waschen der betroffenen Hautstellen (entzündet oder auch nur trocken) mit klarem Wasser und zartem Waschlappen, kein grobes Frottee, nicht Rubbeln! Keine starken Seifen oder Duschgels! Anschließend die noch leicht feuchte Haut mit sanfter Creme (Verträglichkeit testen), evtl auch nur mit gutem Olivenöl, Mandelöl, Nachtkerzenöl… eincremen. Achtung: Die Verträglichkeit einer Creme kann sich im Lauf der Zeit wandeln!
3. alle 2-3 Tage Ölbad (am besten nur einen Schuss Olivenöl, Milch oder Chemie oft problematisch), oder Kleie-Ölbad oder Bad mit Totem-Meer-Salz, danach Haut trockentupfen und eincremen.
4. Kleidung: Leichte und eher lockere Kleidung, nicht eng anliegend, nicht reibend, nicht zu warm. Keine Wolle, keine Kunstfasern, keine groben Stoffe direkt auf die Haut. Am besten glatte, zarte Stoffe wie Baumwolle (oder Seide). Die Wäsche sollte ohne Weichspüler gewaschen und am besten zusätzlich mit klarem Wasser nachgespült werden, um Waschmittelreste gut zu entfernen! (Gleiches gilt für die Bettwäsche!)
Ich hoffe, das konnte Dir fürs Erste weiterhelfen. Wenn Du noch konkrete Fragen hast, melde Dich!