DMPS-Test
Auch heute werden die Zähne immer noch mit Amalgamfüllungen repariert. Dieses Amalgam enthält zum grössten Teil Quecksilber, was für den Körper sehr giftig ist. Es wirkt antibakteriell, das heisst, es tötet die Bakterien in der Mundschleimhaut und vorallem im Darm. Daraus entsteht eine gestörte Darmflora, welche den "schlechten" Bakterien den Nährboden zum überleben gibt. Auch Pilze wie Candida können sich so leicht entfalten.

Nicht jeder Mensch reagiert auf das Amalgam gleich. Viele Menschen haben im Körper genügend andere Schwermetalle, die das Quecksilber binden und ausschwemmen. Dadurch kommen diese Leute mit geringeren Schäden davon. Mit dem DMPS-Test können wir feststellen, ob sich das Quecksilber bereits in unserem Körper abgelagert hat. Dazu wird der Chelatbilder DMPS (2.3-Dimercaptopropyl-1-sulfonat) in den Körper gespritzt. Dieses Präparat bindet alle Schwermetalle im Körper und leitet sie über den Urin aus. Dort können wir eine Stunde später unter Anderem die Quecksilberwerte messen.

Damit Du dir das etwa vorstellen kannst, welche Werte möglich sind gebe ich meinen Test heraus. Folgende Resultate waren bei mir feststellbar (Datum:2.4.97):


Normalwert
Mein Wert
Quecksilber im Urin <25 nMol/L
1073
Hg/Kreatinin-Quotient <28.2 nMol/mMol
66.3
Kreatinin im Urin mMol/L
16.2

Dieser Test muss ein Arzt durchführen. Er wählt dann auch das geeignete Labor. Hier in der Schweiz ist es die Viollier AG in Basel.

Dieser Test ist zum Bestimmen der Quecksilbervergiftung des Körpers wesentlich besser geeignet als die Haaranalyse. Das Quecksilber lagert sich im Wesentlichen in den Eiweissen der Niere und des Gehirns ab und nur selten in den Haaren, weil diese kein zur Bindung geeignetes Eiweis enthalten. Darum ist es nicht verwunderlich, dass ich nach DMPS-Test Quecksilbervergiftet bin und meine Werte nach Haaranalyse im Normalbereich liegen.

DMPS scheidet die Schwermetalle in einer Reihenfolge aus.

  1. Zink
  2. Zinn
  3. Kupfer
  4. Arsen
  5. Quecksilber

Amalgambelastete Menschen haben häufig einen sehr hohen Kupferanteil (und Zinnanteil) im Körper. Daher macht es Sinn, nicht nur die Quecksilberwerte sondern auch die Zinn- und Kupferbelastung mit zu testen. Weitere Infos findest Du im Amalgambereich.


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